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Vision

Revolution der Frauenhygiene

Eine Frau benötigt im Schnitt in ihrem Leben zwischen 10.000 und 17.000 Binden bzw. Tampons. Ganz schön viel haben wir uns gedacht, dafür, dass der Großteil dieser Produkte konventionell und ohne Rücksicht auf soziale oder ökologische Auswirkungen hergestellt wird. Die Vision der erdbeerwoche ist es, dass Frauen über die Vorteile nachhaltiger Frauenhygiene Bescheid wissen und Zugang zu den Alternativprodukten ihrer Wahl haben.

Durch die Bewusstseinsarbeit der erdbeerwoche sollen Frauen die Macht erkennen, die sie als Konsumentinnen von jährlich mehr als 45 Milliarden Hygieneprodukten haben. Mit dem Kauf nachhaltiger Hygieneprodukte können Frauen einen entscheidenden Einfluss auf ihre Gesundheit und auf das ökologische Gleichgewicht unseres Planeten nehmen.

 

Mission

Nachhaltige Frauenhygiene in den Mainstream!

Die erdbeerwoche setzt den Fokus auf Bewusstseinsbildung rund um das Thema “Menstruation” und auf den Handel mit nachhaltigen Frauenhygieneprodukten. Dazu zählen Tampons und Binden aus Biobaumwolle, Menstruationskappen sowie biofaire Unterwäsche. Das bedeutet auf der einen Seite, dass wir Konsumentinnen über die Vorteile nachhaltiger Alternativen (z.B. Menstruationskappen) aufklären und andererseits die Verfügbarkeit dieser Produkte fördern. In unserem Onlineshop www.erdbeerwoche-shop.com bieten wir daher nur Produkte an, die unserem „erdbeerwoche-Versprechen“ genügen.

 

Geschichte Frauenhygiene

Die Geschichte der Frauenhygiene ist voller Missverständnisse...

Worüber die meisten Frauen wohl noch nicht nachgedacht haben: Frauenhygieneprodukte spielen seit Beginn der Menschheit eine Rolle und haben sich je nach Region sehr unterschiedlich entwickelt.

- Bereits Inschriften aus dem pharaonischen Ägypten haben ergeben, dass bereits in dieser Zeit eine Art Tampons verwendet wurden. Dabei wurden weiche Papyrusblätter um kleine Holzstäbchen gewickelt.

- Auch der bekannte griechische Arzt Hippokrates berichtete um 500 v.Chr. von Tampons aus einer Art Verbundsmaterial, das aus Baumwoll- oder Leinenresten bestand. In Rom wurden laut Überlieferungen Wollreste verwendet.

- In Japan verwendeten Frauen Papier, in Indonesien oder Afrika benutzten Frauen Gras oder andere Pflanzenfasern.

Dass die Verwendung unterschiedlichster Materialien bis heute besteht und der fehlende Zugang zu Frauenhygieneprodukten bis heute nicht in allen Regionen der Welt selbstverständlich ist, könnt ihr hier nachlesen.

Eine weitere aus heutiger Sicht skurrile Erfindung war die Binde mit integriertem Gürtel, die 1921 auf den Markt gebracht wurde, und laut dem Hersteller den Vorteil hatte nicht zu verrutschen!


Das erste Tampon

Im November 1931 meldete der amerikanische Arzt Earle Cleveland Haas das Patent für Tampons an. Zwei Jahre später verkaufte er es an die deutschstämmige Unternehmerin Gertrude Tenderich. Im Jahr 1936 hatten Frauen dann zum ersten Mal die Möglichkeit in Deutschland, Tampons zu kaufen.
Aber der Siegeszug der Tampons hatte noch einige Hürden zu überwinden. Mythen darum, dass Tampons die Jungfräulichkeit zerstören können (dieser Mythos ist übrigens auch heute noch weit verbreitet), erschwerten anfangs den Verkauf.

Übrigens: Die Menstruationskappe wurde ungefähr zur gleichen Zeit wie die Tampons entworfen!
Das Tabuthema bleibt bis heute existent. Nicht zuletzt die Tampon-Werbungen führen dazu, dass sich Mädchen, aber auch Frauen noch immer dafür schämen. Mehr zum letzten Tabu hier.

Übrigens: Der Film "The moon inside you" hat sich ausführlich mit dem Thema Menstruation auseinandergesetzt!

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