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Nachhaltige Tampons

Konventionelle Tampons bestehen zum Großteil aus einem Mix aus gebleichter und gepresster Zellulose, umhüllt von einer Kunststoffschicht. Aber unser Körper ist doch kein Chemiebaukasten! Daher will die erdbeerwoche die Produktion und die Verwendung nachhaltiger Tampons fördern. Nachhaltige Tampons bestehen aus 100% zertifizierter Biobaumwolle und sind zudem chlorfrei gebleicht, kompostierbar sowie ohne synthetische und chemische Zusatzstoffe.

Wusstest du? Ein konventionelles Tampon kann aufgrund des Kunststoffanteils bis zu 500 Jahre benötigen, um zu verrotten. Ein Biotampon braucht hingegen nicht einmal ein Jahr und enthält noch dazu keine gesundheitlich bedenklichen Stoffe.

Du fragst dich, wie sich so ein Biotampon anfühlt? Eigentlich genauso wie ein normales - nur besser und gesünder! Probiers doch mal aus!

Hier kannst du Biotampons bestellen.

Stoffbinden

Obwohl sich Binden aus Stoff erstmal als eindeutiger Rückschritt in der Frauenhygiene anhören, haben sie aus ökologischer Sicht an dieser Stelle doch ihren Platz verdient.  Stoffbinden haben –  je nach Regelstärke – eine wechselbare Einlage und sollten nach Gebrauch im Kochwaschgang gewaschen werden. Stoffbinden haben den eindeutigen Vorteil, dass sie luftdurchlässig und dadurch atmungsaktiv sind.



Fazit: Vielleicht nicht jeden Tag, aber für die Nacht eine super Alternative! Und wenn Stoffbinde – dann aber bitte aus Bio- bzw. Fairtrade Baumwolle!

Übrigens: Es gibt Nähanleitungen im Internet, wenn du deine Binde selber nähen möchtest - Hier ein Beispiel...

Wer nicht so gern selbst nähen möchte, kann Stoffbinden in coolem und modernem design unter www.erdbeerwoche-shop.com bestellen.

Kriterien und Zertifikate

Was können Frauen tun?
Die erdbeerwoche will Frauenhygieneprodukte aus nachhaltigen Rohstoffen und mehr Transparenz bei der Produktkennzeichnung.

Das können Frauen tun:

  • Wirf deine Hygieneartikel nicht in die Toilette, sondern in den Restmüll. Biologisch abbaubare Tampons und Binden kannst du sogar im Biomüll entsorgen!
  • Fordere mehr Transparenz bei der Kennzeichnung von Hygieneprodukten ein (z.B. in dem du im Drogeriemarkt aktiv danach fragst).
  • Informiere dich über nachhaltige Alternativen, wie z.B. Biotampons, waschbare Binden oder Menstruationskappen. Bereits eine Menstruationskappe ersetzt rund 180 konventionelle Produkte, die eine Frau durchschnittlich im Jahr benötigt. Allein wenn 500 Frauen eine Menstruationskappe benutzen, werden so rund 90.000 konventionelle Produkte ersetzt, die ansonsten im Müll landen würden.
  • Wenn du auf Tampons nicht verzichten willst: Wähle immer die kleinste notwendige Größe der Tampons und achte darauf, dass das Tampon max. 5-6 Stunden in deinem Körper bleibt. In der Nacht solltest du jedenfalls auf Binden oder eine Menstruationskappe umsteigen.
  • Achte auf ein Gütesiegel, das biologische Baumwolle (GOTS) oder nachhaltige Waldbewirtschaftung bescheinigt. (Achtung: Teilweise gibt es Kennzeichnungen, die jedoch nur die Verpackung des jeweiligen Produkts betreffen!)
  • Achte auf die Kennzeichnung „mit Sauerstoff“ gebleicht sowie „ohne Parfüm oder Duftstoffe“
  • Achtung vor Täuschungen: „with cotton extract“ bedeutet übersetzt, dass das Produkt eben NICHT aus Baumwolle, sondern höchstwahrscheinlich aus einem Zellulose-Kunststoff-Gemisch besteht und bestenfalls mit Baumwollfasern versehen wurde. „Silky touch“ ist ein netter Euphemismus für die Kunststoffummantelung eines Tampons und hat rein gar nichts mit Seide zu tun.
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