4 items tagged "erdbeerwoche"

Results 1 - 3 of 4

Was bedeutet erdbeerwoche

Die erdbeerwoche
Nennen wir es beim Namen. Aber wie eigentlich? Es gibt so viele davon, alle klingen irgendwie komisch und langweilig: Periode, Regel, Tage, Menstruation… Bei unserer Recherche nach den unzähligen Synonymen zur Monatsblutung sind wir auch auf den noch weitgehend unbekannten Terminus „Erdbeerwoche“ gestoßen. 

Aus welchen Gründen wir uns dann für diesen Namen für unsere Plattform entschieden haben, kannst du im Beitrag "Das letzte Tabu" nachlesen.

Think Positiv! Genau das wollen wir mit der erdbeerwoche erreichen. Seit über 60 Jahren sind Tampons auf dem Markt und Menstruation ist nicht nur durch die Marketingmaßnahmen dieser Produkte immer noch ein Tabu wie im Mittelalter. Wenn ihr die unzähligen Werbungen auch schon immer albern fandet – dann seid ihr bei der erdbeerwoche genau richtig!

Frauen* sollen ihre Menstruation nicht mehr als ein lästiges, unvermeidbares, allmonatlich auftretendes Übel sehen. Sondern hey: diese „Sache“ ist ein Teil von uns und ist schließlich der Grund, dass wir alle überhaupt existieren! Und sie verleiht uns mit den zahlreichen Produkten, die wir jeden Monat für unsere Periode einkaufen, viel Macht und ein enormes konsumtechnisches Potential.

*mit Frauen sind alle menstruierenden Menschen gemeint

Vision

Revolution der Frauenhygiene

Eine Frau benötigt im Schnitt in ihrem Leben zwischen 10.000 und 17.000 Binden bzw. Tampons. Ganz schön viel haben wir uns gedacht, dafür, dass der Großteil dieser Produkte konventionell und ohne Rücksicht auf soziale oder ökologische Auswirkungen hergestellt wird. Die Vision der erdbeerwoche ist es, dass Frauen über die Vorteile nachhaltiger Frauenhygiene Bescheid wissen und Zugang zu den Alternativprodukten ihrer Wahl haben.

Durch die Bewusstseinsarbeit der erdbeerwoche sollen Frauen die Macht erkennen, die sie als Konsumentinnen von jährlich mehr als 45 Milliarden Hygieneprodukten haben. Mit dem Kauf nachhaltiger Hygieneprodukte können Frauen einen entscheidenden Einfluss auf ihre Gesundheit und auf das ökologische Gleichgewicht unseres Planeten nehmen.

 

Mission

Nachhaltige Frauenhygiene in den Mainstream!

Die erdbeerwoche setzt den Fokus auf Bewusstseinsbildung rund um das Thema “Menstruation” und auf den Handel mit nachhaltigen Frauenhygieneprodukten. Dazu zählen Tampons und Binden aus Biobaumwolle, Menstruationskappen sowie biofaire Unterwäsche. Das bedeutet auf der einen Seite, dass wir Konsumentinnen über die Vorteile nachhaltiger Alternativen (z.B. Menstruationskappen) aufklären und andererseits die Verfügbarkeit dieser Produkte fördern. In unserem Onlineshop www.erdbeerwoche-shop.com bieten wir daher nur Produkte an, die unserem „erdbeerwoche-Versprechen“ genügen.

 

Das letzte Tabu

Wir leben in einer aufgeklärten Welt, in der es kaum mehr Tabus gibt. Sex, Drogen, geklonte Menschen, second life? Fade Alltagsthemen, nach denen kein Hahn mehr kräht. Aber wer redet eigentlich über diese Sache, die den meisten Frauen einmal im Monat „passiert“? Über eine seit Menschen Angedenken existierende Sache, die sogar schon im Alten Testament Erwähnung fand und die eine der Ursachen dafür ist, dass die Menschheit überhaupt existiert?

Viele Namen um das Eindeutige zu verschleiern

Nennen wir es beim Namen. Aber wie eigentlich? Es gibt so viele davon, alle klingen irgendwie komisch: Periode, Regel, Tage, Menstruation… Bei unserer Recherche nach den unzähligen Synonymen zur Monatsblutung sind wir auch auf „Erdbeerwoche“ gestoßen. 

Warum erdbeerwoche?

Erdbeerwoche? Geht es da um Erdbeeren? Nein. Bei der erdbeerwoche geht es um das Thema Nachhaltige Frauenhygiene und Menstruation. Und weil man ein Unternehmen nun einmal nicht „Menstruation“ oder „blutende Vagina“ nennen kann, haben wir uns für einen Begriff entschieden, der diesem weltumspannenden Tabuthema eine positive Konnotation verleiht. Wir nennen Begriffe, die mit der Menstruation und Frauengesundheit zusammenhängen aber sehr wohl beim Namen und es gibt kaum ein Unternehmen, das Themen wie Scheidenpilz, Menstruationsbeschwerden in den letzten Jahren in den Blickpunkt der Öffentlichkeit gestellt hat. Der Firmenname „erdbeerwoche“ ist dabei ein Türöffner, den 90% unserer GesprächspartnerInnen auch nicht mehr vergessen.

Wir haben es in den letzten Jahren unserer Arbeit geschafft, dass auch konservative Medien über Menstruation berichtet haben (vor einigen Jahren noch undenkbar). Unsere Erfahrung: Wer offen mit Tabuthemen umgeht, bekommt auch positives Feedback zurück. Was uns dabei täglich antreibt: 90% unserer Kundinnen haben in einer Umfrage angegeben, dass sie nach dem Umstieg auf die Produkte der erdbeerwoche eine positivere Einstellung zu ihrem eigenen Körper hatten. Genau das möchten wir erreichen. Keine Frau soll sich dafür schämen müssen, dass sie einmal im Monat ihre Regel hat. Es betrifft 50% der Weltbevölkerung und wir bluten zusammengerechnet 6-7 Jahre durchgehend. 

Unschuldige Erdbeere? Wer schon einmal eine Erdbeere in der Mitte zerteilt hat und dazu Stephanie Sarley, die sich unter dem Begriff #FoodPorn einen Namen gemacht hat, gegoogelt hat, wird erkennen, dass auch eine Erdbeere nicht ganz unschuldig ist. Und um genau das geht es uns: Hinschauen, hinterfragen und drüber reden.

 

Think Positiv!

Genau das will die „erdbeerwoche“ erreichen. Kein Mensch soll die Menstruation als ein lästiges, unvermeidbares, allmonatlich auftretendes Übel sehen. Schließlich verleiht sie allen Menstruierenden mit den zahlreichen Produkten, die wir jeden Monat für unsere Periode einkaufen viel Macht und ein enormes konsumtechnisches Potential.

Eine menstruierende Frau verbraucht im Durchschnitt im Laufe ihres Lebens zwischen 10.000 und 17.000 Tampons bzw. Binden. Aber wie viele Frauen haben sich schon ernsthaft Gedanken darüber gemacht, welche Auswirkungen die Verwendung dieser Produkte haben – sowohl auf ihren Körper als auch auf die Umwelt? Diesem Thema wollen wir uns mit der erdbeerwoche widmen: Es wird Zeit für eine neue Generation der Frauenhygiene.

EasyTagCloud v2.4 Free