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Wusstest du, dass…

  • …eine Frau im Schnitt rund 500 Mal in ihrem Leben menstruiert?
  • …damit 3000 Tage in ihrem Leben verbringt?
  • …eine Frau im Durchschnitt in ihrem Leben zw. 10.000 und 17.000 Binden bzw. Tampons verbraucht?
  • …jährlich rund 45 Milliarden Tampons bzw. Binden weltweit verbraucht werden?
  • …und der Großteil dieser im Müll landet, wo er aufgrund der Plastikbestandteile über 500 Jahre braucht, um zu verrotten?
  • Tampons und Binden mitunter einen Großteil des Mülls an Stränden ausmachen?
  • …weltweit wesentlich mehr Binden als Tampons verwendet werden (der Marktanteil von Binden beträgt rund 70%)?
  • …in westlichen Ländern mehr Tampons als Binden gebraucht werden?
  • …der erste dokumentierte Fall des Toxischen Schocksyndroms (TSS) erstmals Ende der 1970er Jahre in den USA auftauchte?
  • die erste Wegwerfbinde aus dem Jahr 1946 stammt und in den USA entwickelt wurde?
  • …die Menstruationskappe zur gleichen Zeit wie Tampons entwickelt wurde?
  • …konventionelle Produkte Hautreizungen verursachen können?
  • die Regel auch mit Bildung zu tun hat?
  • …Frauen ohne den Zugang zu Frauenhygieneprodukten pro Jahr 50 Tage in der Schule oder Arbeit verlieren und damit bis zu 5 Jahre weniger Schulbildung haben?
  • ...der Berufsverband der Frauenärzte in München rät, in der Nacht von Tampons auf Binden umzusteigen, sich vor dem Einführen immer die Hände zu waschen und jeweils die kleinste Tampon-Größe zu verwenden?

Das letzte Tabu

Wir leben in einer aufgeklärten Welt, in der es kaum mehr Tabus gibt. Sex, Drogen, geklonte Menschen, second life? Fade Alltagsthemen, nach denen kein Hahn mehr kräht. Aber wer redet eigentlich über diese Sache, die den meisten Frauen einmal im Monat „passiert“? Über eine seit Menschen Angedenken existierende Sache, die sogar schon im Alten Testament Erwähnung fand und die eine der Ursachen dafür ist, dass die Menschheit überhaupt existiert?

Viele Namen um das Eindeutige zu verschleiern

Nennen wir es beim Namen. Aber wie eigentlich? Es gibt so viele davon, alle klingen irgendwie komisch: Periode, Regel, Tage, Menstruation… Bei unserer Recherche nach den unzähligen Synonymen zur Monatsblutung sind wir auch auf „Erdbeerwoche“ gestoßen. 

Warum erdbeerwoche?

Erdbeerwoche? Geht es da um Erdbeeren? Nein. Bei der erdbeerwoche geht es um das Thema Nachhaltige Frauenhygiene und Menstruation. Und weil man ein Unternehmen nun einmal nicht „Menstruation“ oder „blutende Vagina“ nennen kann, haben wir uns für einen Begriff entschieden, der diesem weltumspannenden Tabuthema eine positive Konnotation verleiht. Wir nennen Begriffe, die mit der Menstruation und Frauengesundheit zusammenhängen aber sehr wohl beim Namen und es gibt kaum ein Unternehmen, das Themen wie Scheidenpilz, Menstruationsbeschwerden in den letzten Jahren in den Blickpunkt der Öffentlichkeit gestellt hat. Der Firmenname „erdbeerwoche“ ist dabei ein Türöffner, den 90% unserer GesprächspartnerInnen auch nicht mehr vergessen.

Wir haben es in den letzten Jahren unserer Arbeit geschafft, dass auch konservative Medien über Menstruation berichtet haben (vor einigen Jahren noch undenkbar). Unsere Erfahrung: Wer offen mit Tabuthemen umgeht, bekommt auch positives Feedback zurück. Was uns dabei täglich antreibt: 90% unserer Kundinnen haben in einer Umfrage angegeben, dass sie nach dem Umstieg auf die Produkte der erdbeerwoche eine positivere Einstellung zu ihrem eigenen Körper hatten. Genau das möchten wir erreichen. Keine Frau soll sich dafür schämen müssen, dass sie einmal im Monat ihre Regel hat. Es betrifft 50% der Weltbevölkerung und wir bluten zusammengerechnet 6-7 Jahre durchgehend. 

Unschuldige Erdbeere? Wer schon einmal eine Erdbeere in der Mitte zerteilt hat und dazu Stephanie Sarley, die sich unter dem Begriff #FoodPorn einen Namen gemacht hat, gegoogelt hat, wird erkennen, dass auch eine Erdbeere nicht ganz unschuldig ist. Und um genau das geht es uns: Hinschauen, hinterfragen und drüber reden.

 

Think Positiv!

Genau das will die „erdbeerwoche“ erreichen. Kein Mensch soll die Menstruation als ein lästiges, unvermeidbares, allmonatlich auftretendes Übel sehen. Schließlich verleiht sie allen Menstruierenden mit den zahlreichen Produkten, die wir jeden Monat für unsere Periode einkaufen viel Macht und ein enormes konsumtechnisches Potential.

Eine menstruierende Frau verbraucht im Durchschnitt im Laufe ihres Lebens zwischen 10.000 und 17.000 Tampons bzw. Binden. Aber wie viele Frauen haben sich schon ernsthaft Gedanken darüber gemacht, welche Auswirkungen die Verwendung dieser Produkte haben – sowohl auf ihren Körper als auch auf die Umwelt? Diesem Thema wollen wir uns mit der erdbeerwoche widmen: Es wird Zeit für eine neue Generation der Frauenhygiene.

FAQ

FAQ – Häufig gestellte Fragen

Alle Fragen zu nachhaltigen Frauenhygiene-Produkten findest du in unserem erdbeerwoche-Ratgeber (FAQ) auf www.erdbeerwoche-shop.com

Was genau bedeutet Nachhaltige Frauenhygiene?

Nachhaltige Frauenhygiene bedeutet, dass Frauen bei Produkten, die sie für ihre Menstruation verwenden, also Tampons, Binden oder Slipeinlagen, auf deren Auswirkungen auf Gesundheit und Umwelt achten. Hier liest du mehr über die Auswirkungen, die diese Produkte auf deinen Körper bzw. auf deinen Planeten haben können.

Warum sind konventionelle Tampons und Binden bedenklich?

Warum konventionelle Tampons, Binden oder Slipeinlagen bedenklich sein können, liest du hier.

Was versteht man unter nachhaltigen Tampons und Binden?

Unter nachhaltig produzierten Tampons und Binden versteht man Produkte, die möglichst geringe negative Auswirkungen auf deine Gesundheit oder auf die Umwelt haben. Konkret heißt das, dass keine schädlichen Chemikalien oder Pestizide zum Einsatz kommen, die beispielsweise in konventioneller Baumwolle zu finden sind. Nachhaltige Tampons und Binden bestehen also zu 100% aus zertifizerter Biobaumwolle oder aus anderen umweltfreundlichen Materialien. 

Welche wieder verwendbaren Produkte gibt es im Frauenhygienebereich?

Neben Tampons und Binden aus 100% biologischer Baumwolle gibt es auch die Möglichkeit, wiederverwendbare Produkte zu benützen, die gleichzeitig deinen Körper, deinen Planeten und deine Geldbörse schonen: Beispiele dafür sind Menstruationskappen - auch Menstruationstassen genannt - oder Stoffbinden.

Ich bin eine Frau, die bereits in der Menopause ist. Bin ich bei der erdbeerwoche trotzdem richtig?

Selbstverständlich! Auch wenn es bei der erdbeerwoche in erster Linie um Produkte geht, die Frauen für ihre Menstruation benötigen, richten wir uns mit unserer Initiative natürlich an alle Frauen. Das heißt einerseits an Schwangere, die nach der Geburt Binden benötigen, aber auch an Frauen in der Menopause, die mitunter zu den häufigsten Benutzerinnen von Slipeinlagen gehören. Welche Auswirkungen konventionelle Slipeinlagen auf deinen Körper und auf deinen Planeten haben können, liest du hier.

Ich bin ein Mann, dem das Thema der erdbeerwoche wichtig ist. Wie kann ich etwas beitragen?

Wir freuen uns, dass auch zahlreiche Männer zu den Fans der erdbeerwoche zählen! Wenn dir unsere Initiative gefällt, dann werde unser Fan auf Facebook und erzähl deiner Frau, Freundin, Mutter, Schwester, Tante oder Cousine von der erdbeerwoche!

Wo kann ich nachhaltig produzierte Tampons und Binden in Österreich kaufen?

Die erdbeerwoche ist gerade dabei, ein Vertriebsnetz für nachhaltige Frauenhygiene in Österreich aufzubauen. Die Produkte, die den erdbeerwoche-Praxistest bestanden haben, findest du in unserem Onlineshop auf www.erdbeerwoche-shop.com. Daher die gute Nachricht: Du kannst nachhaltige Tampons und Binden auch in Österreich kaufen und dir bequem nach Hause schicken lassen! 

Wo kann ich nachhaltig produzierte Tampons und Binden in Deutschland kaufen?

Wir bemühen uns, auch in Deutschland nachhaltige Tampons und Binden für alle verfügbar zu machen und liefern daher über unseren Webshop www.erdbeerwoche-shop.com auch nach Deutschland. 

Deine Frage scheint hier nicht auf? Schreib uns doch einfach: Wir freuen uns über deine Fragen, Anregungen und Wünsche: info(at)erdbeerwoche.com.

Alles weiteren Fragen zu unserer Mission, zur Handhabung von Menstruationskappen und was die erdbeerwoche unter nachhaltigen Produkte versteht, findest du in unserem großen erdbeerwoche-Ratgeber (FAQ) zu nachhaltiger Frauenhygiene auf www.erdbeerwoche-shop.com.

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